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KunstGenuss im Lendelhaus

KunstGenuss im Lendelhaus
Eine der Sehenswürdigkeiten von Werder (Havel) ist das historische Freigut, das Lendelhaus, auf der Insel Werder.

Die außergewöhnliche Location bietet Raum für private und geschäftliche Veranstaltungen, Apartments für Feriengäste und einen Wellnessbereich.

Im Jahr 2013 startete erstmals eine Kunstausstellung, organisiert vom Inselmaler Wilfried Mix. Mix der aus seinen Bildern einen Inselführer entwickelt hat, verknüpft damit die Geschichte der Stadt mit seinen Werken, die er seit 34 Jahren auf Leinwand bannt.

Zum 5. Mal finden sich Künstler und Kreative zu diesem besonderen Event zusammen. Für 2018 gab es neue Überlegungen und so startet der erste KunstGenuss.

Am 1. und 2. Adventswochenende 2018 erwartet Gäste und Besucher auf dem Weg in den ehemaligen Weinkeller eine besondere Überraschung.

Das einstmals dunkle und kalte Gemäuer wirkt im hellen Licht anheimelnd und gemütlich. Der einzigartige Charme der backsteingemauerten Gewölbebögen trennt den Raum in drei Gänge und hier findet außergewöhnliches statt: ein Kunst-Genuss der besonderen Art.

Künstler zeigen Textile Kunstwerke, Keramik und Drucke. Holzskulpturen sind an den Ständen zu finden, ebenso wie Malerei, Bilder voller Energie, Glaskunst oder einzigartiges Schmuckdesign.

Wieder mit dabei ist die Werderaner Autorin Ingeborg Lauwaßer. „Wir freuen uns über die wachsende Begeisterung für das Event und sind begeistert von dem Ambiente und dem Flair des Gewölbes. Das Freigut, zwischen Tradition und Geschichte bietet den richtigen Rahmen um Bücher aus Werder über Werder zu präsentieren."  

Leiter des Lendelhauses ist Laszlo Böttger, der die Idee von KunstGenuss entwickelt hat und damit höchst genussvoll zwei Dinge verknüpft: Die Förderung der Kreativen in der Stadt und festliches für Gaumen und Sinne. Auch das ist hohe Kunst, denn Speisen im edlen Ambiente ist absolut angesagt. Ein wahrhaft festlicher Weinkeller mit viel kreativen Potential garantiert ein unvergleichliches Erlebnis.

01. - 02. Advent 2018, jeweils Samstag und Sonntag, 14-18 Uhr!

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Ingeborg Lauwaßer plant ein Buch über „Miss Marple“

Ingeborg Lauwaßer plant ein Buch über „Miss Marple“


Bei einer Lesung im Treffpunkt am Plantagenplatz in Werder (Havel) plauderte die Autorin über ihre erschienenen und geplanten Bücher.



Treffpunkt-Mitarbeiterin Petra Fitz bedankt sich mit Blumen bei der Autorin Ingeborg Lauwaßer (re.). Foto: wsw



Werder (Havel), 7. November 2018 -

Kaffee und selbstgebackener Kuchen gehören oft zu den Veranstaltungen im Treffpunkt am Plantagenplatz. Und auch bei der gut besuchten Lesung von Ingeborg Lauwaßer wird beim Käsekuchen noch angeregt geplaudert, bis die Glindower Autorin mit einer kleiner Vorstellung ihrer Person beginnt.Im Jahr 2000 zog sie der Liebe wegen in die Blütenstadt, erzählt sie. Inzwischen sei sie auch verheiratet, mit dem Umzug nach Werder hätte ihr Leben sich „total verändert, ich habe wirklich viel gemacht", erinnert sich Ingeborg Lauwaßer. „Und ich habe angefangen, Bücher zu schreiben", lächelt sie in die erwartungsvollen Gesichter der Zuhörerinnen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal machen werde".

Aus „Fanras, der Fuchs" Sagenhaftes Werder stellte sie an diesem herbstlichen Tag am Plantagenplatz drei kleine Geschichten vor. Das Büchlein ist mit hübschen Zeichnungen versehen, die ihr Mann, der Künstler Karsten Brätz erstellte. „Wir ergänzen uns wunderbar", sagt sie. „Der eine schreibt, der andere zeichnet. So muss das sein im Leben".
Auch Märchen beruhten irgendwie immer auf einer Wirklichkeit, stellt sie den Geschichten voran. Die Medien waren „damals" andere, es gab höchstens eine Zeitung. Das gesprochene Wort in Gesprächen war wichtig. Der Aberglaube war groß, so entstanden auch die Märchen und Sagen. Und so erzählt die erste Geschichte über eine gestohlene Katze in dem kleinen Städtchen Werder. Zu einer Zeit, als manchen Menschen noch von einem Kobold das Essen gebracht wurde ... Mit großem Beifall bedacht wurde die Geschichte, wie das Silberblättchen (Lunaria) entstand. Rund um einen geizigen Obstzüchter von der Insel Werder strickt die Autorin mit ihrer schönen Lesestimme, die nie übertreibt, aber immer pointiert vorträgt, eine  bemerkenswerte lyrische Geschichte aus alter Zeit um einen vergrabenen Schatz aus Silbertalern.

Ingeborg Lauwaßer mag Füchse, gesteht sie den Zuhörerinnen. Und so schrieb sie über „Fanras, den Fuchs". Auch diese Geschichte spielt in „grauen Zeiten" in der Blütenstadt, erzählt wird über den Lebensweg eines Fuchses und seiner Familie, der einst aus der Gegend um den Bahnhof in die Gärten der Inselstadt zog. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Geschichte darüber, wie der Maulwurf entstand. Was das mit einem Fleischer aus Werder und einem Pfarrer zu tun hat, kann man in der Geschichte nachlesen. Ebenso die weiteren phantasievollen Geschichten aus der Feder von Ingeborg Lauwaßer. Angefangen hat ihre schriftstellerische Laufbahn - ihre Bücher verlegt sie selbst - mit dem Buch „Die Abenteuer der Zwiesel". Illustriert ist dieses Buch von dem Werderaner Grafiker Tino Würfel.

„Mord unterm Kirschbaum" entstand nach authentischen Kriminalfällen, die sich in Werder tatsächlich ereignet haben. Auf einem Flohmarkt kaufte sie einst eine Kiste, in der auch alte Zeitungen zu finden waren. In denen fand sie entsprechende Polizeimeldungen und recherchierte in Werders Archiv. „Zum Vater Felsch" berichtet aus dem arbeitsreichen Leben des Werderaner Obstzüchters Wilhelm Felsch nach seinen Tagebuchaufzeichnungen, die Ingeborg Lauwaßer bei ihren Recherchen im Archiv fand.

Auf ein gänzlich anderes Gebiet wagte sie sich mit einem Rosenrezepte- und Geschichten in dem Buch: „Taumond - der Rosenelf". „2006 war ein so wunderbares Rosenjahr", erinnert sie sich. Rosenlikör und Rosenmarmelade macht sie schon immer, die Geschichten und die Fotos kamen dazu.

Der Katzenroman „Artayo" machte ihr als Katzen-Liebhaberin großen Spaß beim Schreiben, erzählt Ingeborg Lauwaßer. Und dass Katzen in der spannenden Geschichte sprechen können, verwundert den Leser überhaupt nicht. Ein Katzen-Krimi - nicht nur für Liebhaber der Samtpfoten.

„Im Reich des Wolkenreiters" ist ihr jüngstes Buch. Nach einem Fernsehbericht über die Mongolei mit dem Titel „Das weinende Kamel" war die Phantasie von Ingeborg Lauwaßer erneut angeregt. In die Rahmenhandlung um einen kleinen blinden Jungen, dem der Wind Märchen aus der Mongolei und vielen fernen Ländern erzählt, webt die Autorin viele kleine Geschichten.

Derzeit arbeite sie an zwei Kochbüchern, gibt sie bei der Lesung noch bekannt. „Natürlich kommt das Obst aus Werder darin vor", verrät sie. Ein weiteres Buch entstehe gerade über „Miss Marple". Damit outet sich Ingeborg Lauwaßer als großer Fan britischer Krimis und besonders der britischen Schauspielerin Margaret Rutherford. Auch dieses Buch über das spannende, teilweise dramatische Leben und die Karriere der 1972 verstorbenen Rutherford soll mit Tino Würfel entstehen. Applaus nach der Lesung, die Treffpunkt-Mitarbeiterin Petra Fitz bedankt sich mit einem Blumenstrauß bei Ingeborg Lauwaßer, und es bleibt auch noch ein bisschen Zeit, den Kaffee auszutrinken.  (wsw)

Informationen und Bezugsmöglichkeiten dieser und weiterer Bücher von Ingeborg Lauwaßer gibt es auf der Internetseite der Havel-Künstler.    

Im Reich des Wolkenreiters

Im Reich des WolkenreitersNeu! 145 Seiten, 9,80 € 

Geschichten haben ihren ganz eigenen Zauber, sind sie doch die Tore zu einer anderen Welt. So entführt Sie dieses Buch in die unendlichen Weiten der Mongolei, in das Reich des Wolkenreiters.

Der kleine Tselmeg - Blauer Himmel - lebt mit seiner Familie inmitten von Kamelen, Schafen und Ziegen. Am Tag seiner Geburt kam auch ein kleines Fohlen auf die Welt. Mit Aslan reitet er hinaus in die Steppe, um durch seine einzigartige Gabe dem  Wind Geschichten aus fernen Ländern abzulauschen.

Wir alle sind mit Märchen aufgewachsen und wissen, was die Liebe zu bewegen vermag, dass Prinzen über sich hinauswachsen, um ihre Angebetete zu heiraten, dass Wünsche sich fast immer erfüllen. Und überhaupt geschieht in diesen Geschichten das Gute aus einem Gefühl ewiger Liebe heraus, die unbesiegbar jedes Hindernis überwindet. Es sind Geschichten von wundersamen Begebenheiten mit Riesen und Fabeltieren wie dem Drachen Namar oder die Geschichte einer märchenhaften Liebe, die sich der Wirklichkeit stellen muss. Immer wieder ist Tselmeg mit den Windbrüdern unterwegs, hört, was sie ihm aus fernen Ländern zu erzählen haben. Erzählungen wie „Die Geschichte vom kleinen Kamel", „Eine große Liebe", „Namar, der Himmelsdrachen", „Die drei Birkenmädchen" oder „Der kleine Riese" entführen große und kleine Leser in die Weite der mongolischen Steppe und in ferne Länder.   

Cover-Zeichnung: Tino Würfel Werder (Havel)

Lieferung Versandkostenfrei, zu bestellen hier über unserem Shop oder per Mail an:
i.lauwaszer@havel-kuenstler.de

Ingeborg Lauwaßer

Die geheime Macht der Worte

Sie rufen Emotionen hervor, sie können Angst, Wut und Hass schüren,  sie geben Hoffnung - Worte fassen die Gefühle vieler Menschen zusammen und bestärken sie - die Macht der Worte ist unmittelbar und gewaltig - hören wir auf unsere innere Stimme, sie ist das allgegenwärtige Heilmittel für unser Selbst ...

"Sage mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist" - ein Aphorismus, der andeutet, unsere Mitmenschen einfach mal so zu durchschauen. Das wäre was ... So oder so versuchen wir, unsere Mitmenschen einzuschätzen. Nach Möglichkeit sollen uns ihre Vorlieben, Aktivitäten und Lebensweise Aufschluss geben über ihren Charakter.

"Sage mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist"

Etwas einseitig, wenn ich bedenke, wie sich mein Lesegeschmack über die Jahre verändert hat. In meiner Jugend habe ich mich in die Welt der Bücher geflüchtet, es war für mich Therapie in Taschenformat. Bücher waren und sind meine Freunde. Als junges Mädchen hatten es mir die französischen Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Gustave Flaubert, Emile Zola, Alexandre Dumas oder auch der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski angetan. Nicht immer leichte Kost, doch ihre Geschichten erweiterten meine innere Welt. Literatur auf Rezept; tröstliche Geborgenheit umgab mich beim Lesen, meine Fantasie trieb Blüten in meinem Kopf und schaffte mir neue Perspektiven.

Für mich ist es eine unumstößliche Tatsache: Bücher bereichern unser Leben auf vielfältige Weise. Nach neuesten Erkenntnissen steht fest: wer viel liest, lebt länger. Menschen, die mehr als eine halbe Stunde pro Tag lesen, werden laut einer Studie der Yale Universität  (USA) im Schnitt fast zwei Jahre älter als Nichtleser. Faszinierend! Entscheidend ist dabei der Lesestoff; Romane zu lesen zum puren Vergnügen ist ein gutes Fitnesstraining fürs Gehirn. Wer auch in fortgeschrittenen Jahren auch auf diese Weise geistig rege bleibt, erreicht so im Schnitt ein höheres Lebensalter.       

Die Sprache ist der Schlüssel zu unserer Seele; Kinder, denen regelmäßig Geschichten vorgelesen werden, können sich leichter in andere einfühlen, sind fürsorglicher und haben einen stärkeren Sinn für Gerechtigkeit.

In der Bibliotherapie - der „Nutzbarmachung des Lesens zu therapeutischen Zwecken", so die überwiegend verwendete Begriffsbestimmung dafür - werden das Lesen von beruhigender und aufbauender Literatur und das Schreiben und Gestalten eigener literarischer Texte verwendet, um Heilungsprozesse zu unterstützen, Probleme zu lösen und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Literatur hilft oft, wenn sie zum Spiegel des eigenen Erlebens  und dies nicht nur beim Lesen: entdecken Sie das Schreiben für sich. Nichts ist spannender als eine Geschichte zu entwickeln, Figuren zum Leben zu erwecken ... oder schreiben Sie über Ihr Leben.

Seien Sie kreativ, entwickeln Sie neue Sichtweisen – geht nicht, gibt’s nicht, es liegt nur an Ihnen!

Heimat, die ich meine ...

Heimat, die ich meine ...

Heimat, die ich meine ... das bedeutet für jeden etwas anderes.

Für mich ist es die Faszination einer Landschaft, die Schönheit der Insel Werder, die Vertrautheit der Nachbar-schaft.



Bei Wind und Wetter fährt Fischer Mai hinaus auf die Havel, jeden Morgen bei Sonnenaufgang geht er seinem Tagwerk nach. Er liebt das Wasser, die klare Luft und die Ruhe.



Fisch verkauft wird im eigenen Häuschen direkt am Ende der Brücke, die auf die Altstadtinsel führt. Das Geschäft ist eigentlich gar kein Geschäft. Verkauft wird aus der guten Stube heraus; das bedeutet, die Haustür wird geöffnet und die Chefin schiebt die Kühltheke vor. Liebevoll wird dann alles auf- und ausgestellt, was Familie Mai so zu verkaufen hat!

Immer mehr Touristen entdecken das Havelland nicht nur zur Baumblüte, sondern auch, wenn auf dem Wachtelberg die Straußwirtschaft für vier Monate geöffnet wird frei nach dem Motto: „Wenns Sträußchen hängt, wird eingeschenkt"

Selbst ein paar Äpfel ernten, wenn sie wie Gold in der Sonne leuchten - ein Spaß für die ganze  Familie. Einige Obstbauern der Region leben mehr von der Tradition als vom eigentlichen Verdienst. Auf dem Obsthof Deutscher kann der Kunde mit der Übernahme einer Apfelpatenschaft sein Obst im Herbst persönlich ernten. Gesünder und frischer geht es nicht.

Die Insel ist ein Kleinod im Brandenburger Land - gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Fanras, der Fuchs

Fanras, der Fuchs
Zukunft braucht Herkunft
und lebt von der Geschichte


                            Ingeborg Lauwaßer

Sagen und Märchen sind ein Quell unserer heimatlichen Geschichte und gehören zum ältesten Kulturgut des Volkes. Unsere Vorfahren erzählten sich von Gespenstern, sonderbaren Menschen, geheimnisvollen Tieren und merkwürdigen Ereignissen.
Die Vermenschlichung der Tiere, reale Ortsangaben verbunden mit übernatürlichen, unglaubhaften Begeben-
heiten sind der Wesenskern einer Sage. Durch persönliche Wahrnehmung und objektive Geschehen entsteht der Eindruck einer realen Begebenheit. So streift „Fanras, der Fuchs" über die Insel Werder und vermag durchaus zu sprechen, ein Müllerbursche entdeckt das Geheimnis seines Meisters, in der Bumbalücke trieb ein Gespenst sein Unwesen und Kobolde waren durchaus Helfer im Haus.  Was sich nicht erklären lässt, dem  haftet - damals wie heute - die Faszination des Unheimlichen an.


Karsten Brätz hat die Illustrationen zu dem Büchlein gemacht, eine Lesevergnügen für Klein und Groß.


Das Buch kostet 9,80 € + Versandkosten, zu bestellen in unseren Shop!

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