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Taumond, der Rosenelf

Taumond, der Rosenelf


Mädchen sind wie Rosen,
kaum entfaltet, ist ihre holde Blüte schon veraltet
                                                       
                                                                                                   William Shakespeare


Rosen sind meine Leidenschaft. 2011 war ein sagenhaftes Rosenjahr und Inspiration für mein Buch „Taumond, der Rosenelf" Geschichten, Fotos und Rezepte

Havel-Künstler, Ingeborg Lauwaßer, "Taumond - der Rosenelf"
140 Seiten, 13,50 €

Bücher von Ingeborg Lauwaßer / Havel-Künstler zu bestellen in unserem Shop, oder per E-Mail: i.lauwaszer@havel-kuenstler.de oder www.Amazon.de 








Leseprobe: Taumond, der Rosenelf

„Vorsichtig schob er ein Blatt beiseite und prallte entsetzt zurück. Eine gewaltige Nase war dicht vor seinem Gesicht, sie schnüffelte an der Rose und sog den zarten Duft ein. Er blickte direkt in geblähte Nasenflügel, Nasenhaare flatterten wie riesige Borsten vor und zurück. Die Nase zierte einen dicken kantigen Kopf, der zu einem unförmigen Körper gehörte. Taumond atmete tief durch - es war ein Troll. Zugegeben, ein kleiner Troll, aber wie alle Trolle hässlich anzusehen, schwarzes struppiges Fell, kleine rote Augen, borstiges Haar und zottelige Ohren, eben ein Troll."

Leseprobe: Der Kuss der Elfe

„Arvid stand dicht hinter ihr. Ihr Sohn sprach wenig. Der Tod seines Vaters hatte ihr beider Leben verändert. Arvid verkroch sich in sich selbst. Einziger Kontakt zur Außenwelt: seine Kamera.  Es würde sich geben, meinte der Spezialist, nur wann, das konnte er auch nicht sagen. Zeit war das Zauberwort, Zeit, die sie mit Arvid hier im Haus ihrer Großeltern verbringen würde. Sie steckte den Schlüssel ins Schloss. Lichtstrahlen, die durch verstaubte Fenster fielen, durchkreuzten den Raum. Sie trat ein und fühlte sich, als betrete sie eine geheimnisvolle Welt. Ihr Blick fiel auf den gefliesten Küchenboden, durch die Diele ging sie ins Wohnzimmer. Große helle Flecken an den Wänden gaben einen letzten Hinweis auf die vielen Bilder, die sie einst zierten. Arvid folgte ihr leichtfüßig, fast lautlos, und doch spürte sie seine Anwesenheit.   „Siehst du das?", sie beugte sich zu ihm hinunter, sah ihm in die Augen, „hier habe ich meine Kindheit verbracht." Klare blaue Augen erwiderten ihren Blick, er griff sich sein Lieblingsbuch, zeigte auf die Elfen und sah sie fragend an. Verwirrung spiegelte sich auf ihrem Gesicht, dann verstand sie: „Ja, hier ist das Reich der Elfen. Pass nur auf, du wirst sie entdecken."

Leseprobe: Das verwunschene Haus

„Es war dieser Gedanke an Beständigkeit, der ihn am meisten reizte. Er wollte nicht mehr umziehen, kaufen und verkaufen und von neuem anfangen müssen. Schließlich war er fast vierzig, er wollte sesshaft werden, und das hier. Nicht mehr an das zurückdenken, was hinter ihm lag. Auf welche Weise andere Menschen sich von ihrer Vergangheit befreien konnten, würde ihm weiterhin ein Rätsel bleiben. Er war endlich so weit, an sich zu denken, hier, jetzt und heute. Rosen zählten nicht zu seinen Lieblingsblumen, ihr Duft betäubte ihn und er musste mehrmals niesen. Widerlich! Grummelnd riss er ein paar Blüten ab und warf sie auf den Boden. „Hier muss fachmännische Hilfe ran", murmelte er vor sich hin. Seine Worte waren unterdessen nicht ungehört verhallt. Der Zufall wollte es, dass im Dickicht des Rosengestrüpps zwei Lauscher saßen. Königin Fiona plusterte sich auf."




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