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Im Reich des Wolkenreiters

Im Reich des Wolkenreiters

"Ein Mongole ohne Pferd ist wie ein Vogel ohne Flügel"

Die Autorin Ingeborg Lauwaßer kleidet ihre Geschichten in ein zartes Sprachgewand aus Farben, Stimmen und Lautmalereien. In märchenhafter Sprache erzählt sie von Glück und Unglück, Not und Reichtum, Liebe und Trauer. „Der Wolkenreiter“ nimmt die Leser mit in die Welt der Mongolei und der Geschichten, die ihm die Windbrüder aus fernen Ländern von ihren Reisen mitbringen.       

Die Geschichte Tselmegs, des Wolkenreiters richtet sich an junge Leser ab ca. neun Jahren. Doch auch Erwachsene finden Gefallen an den märchenhaften Geschichten.


„Im Reich des Wolkenreiters“ ist ein sprachlich zart-schönes und inhaltlich fantasie-volles Lesevergnügen - lesenswert. Literareon



Im Reich des Wolkenreiters richtet sich an junge Leser ab ca. neun Jahre, doch auch Erwachsene finden Gefallen an den märchenhaften Geschichten.

Ingeborg Lauwaßer, Havel-Künstler, 145 Seiten, 9,80 €  ISBN:  978-3-00-059374-1 

Bücher von Ingeborg Lauwaßer / Havel-Künstler zu bestellen in unserem Shop, www.Amazon.de,oder per E-Mail: i.lauwaszer@havel-kuenstler.de  



Die Mongolei ist Nomadenland, soweit das Auge reicht. Sattelfest und mutig, so müssen mongolische Männer sein. Doch die mongolischen Frauen sollen der Reitkunst ihrer Männer in nichts nachgestanden haben. Zum Nomadenleben der Mongolen gehört ihre Jurte. Sie ist ihre Wohnung, in nur einem Raum. Kochen, essen, wohnen und schlafen. Jede Jurte hat einen Altar, auf dem heilige Bücher und die Schutzgötter der Mongolen stehen.

Im Orchon-Tal steht das älteste und berühmteste Kloster der Mongolei  - Erdene Dsuu. Das 1586 gegründete Kloster befindet sich in nahe Karakorum, der ehemaligen Hauptstadt des mittelalterlichen Mongolenreiches.  
                                                  
Landwirtschaft gibt es in der Mongolei so gut wie keine, und daher ist das Vieh die Lebensgrundlage der Nomaden. Ziegen- und Schafmilch gibt es nur in den Sommermonaten, die Nomaden müssen dann bereits ihre Wintervorräte anlegen. Wenn es draußen bis zu minus 40° C kalt wird, braucht man jede Menge Käse, aber auch Butter und Joghurt. Gepresst und getrocknet bleibt der Käse bis zum Winter haltbar.

Das Naadamfest, das im Juli stattfindende Nationalfest der Mongolei,  bedeutet Wettkampf mit Disziplinen wie Ringen, Bogenschießen und Langstrecken-Pferderennen. Die Regeln beim Ringkampf sind einfach. Wer zuerst den Boden mit einem anderen Körperteil als dem Fuß oder der Handfläche berührt, hat verloren.

Die Mongolei hat eine lange Geschichte. Die Hauptstadt Ulan Bator liegt eingebettet in eine Hügelkette und ist in jeder Hinsicht das Zentrum des Landes. Früher lag in diesem Talkessel der Ort Urga, der ehemalige Name für Ulan Bator, ein bedeutendes Handelszentrum zwischen Russland und China.

Die Zentren alter Mongolenreiche im Tal des Orchon bedeuteten für die Mongolen schon damals die Mitte der Welt. Die alte Hauptstadt Karakorum war um 1220 die Residenz Dschingis Khans am Ufer des Flusses Orchon, der Lebensader der ganzen Region. Erst unter Ögedei Khan, dem Sohn und Nachfolger Dschingis Khans, entwickelte sich Karakorum zur ersten Hauptstadt des Mongolenreiches. Von ihm wurde die bedeutende Residenz zu einer richtigen Stadt ausgebaut und ab 1235  zusätzlich mit einer Befestigungsanlage versehen. Außerdem wurde die Stadt auch ein religiöses Zentrum und der Ort des Staatskultes. Nachdem unter Kublai Khan der Buddhismus zur Staatsreligion erklärt wurde, hatten die Mongolen alles, was für die Stabilität eines großen Reiches erforderlich ist: Eine Hauptstadt, eine verbindende Schrift und eine Hochreligion.

Die Großkhane holten sich fremde Handwerker und Künstler ins Land, vor allem aber in ihre neue Hauptstadt. Die Mongolen eigneten sich die Kenntnisse der Fremden nicht an, sondern sie ließen sie für sich arbeiten. Die fremden Handwerker und Künstler kamen teils freiwillig zu ihnen, teilweise wurden sie jedoch auch hierher verschleppt.

Genau so geschah es auch mit dem Pariser Goldschmied Guillaume Boucher, der 1241 in der in der Schlacht bei Muhi in Ungarn in Gefangenschaft geriet und von den Mongolen nach Karakorum gebracht wurde. Dort durfte er zwar die Stadt nicht mehr verlassen, aber er lebte in guten Lebensverhältnissen, neu verheiratet und mit eigenem Haus. Vom Khan bekam er den Auftrag, für seinen Palast einen Silberbrunnen zu bauen, aus dessen vier großen Silberarmen zu bestimmten Anlässen jeweils Honigmet, vergorene Stutenmiclh (Airag), Reisbier und Wein sprudelten.

 





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