Regionales

Café Barock

Café Barock
Das „Café Barock" in Caputh, gleich links vom Schloss Caputh, ist ein Geheimtipp. Hausgemachter Kuchen, eine urige Einrichtung, Sitzplätze im Garten im Schatten eines Baumes - einfach nur wunderbar. Liebevoll umgarnt wurden wir von der hübschen Hauskatze ...

Seine Heimstatt hat das Café in einer 2005 sanierten und denkmalgeschützten Doppelhaushälfte. Im Kern handelt es sich um einen Fachwerkbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das ursprünglich einheitliche Haus wurde nach einem Streit zwischen zwei Brüdern geteilt. ( Str. der Einheit 4, 14548 Schwielowsee)

Das Haus ist für ein Dorf in dieser Bauform ausgesprochen ungewöhnlich und legt durch seine Lage, der platzartigen Erweiterung zwischen Kirche und Schloss, die Zugehörigkeit zum Schloss nahe. Wahrscheinlich diente das Haus als Unterkunft für einen Hofangestellten.  Mehr zur Geschichte des Hauses erfährt der geneigte Besucher vor Ort, die Eigentümer haben eine kleine Chronik über die Geschichte und den Ausbau erstellt.   

Caputh ist ein Ort in der Gemeinde Schwielowsee im Landkreis Potsdam-Mittelmark von Brandenburg - nicht weit ist es bis nach Werder zur Inselstadt.

Das erstmals 1317 erwähnte, selbstständige Dorf Caputh schloss sich am 31. Dezember 2002 mit den Gemeinden Ferch und Geltow zur Gemeinde Schwielowsee zusammen. Caputh liegt südwestlich vor Potsdam am Schwielowsee und am Templiner See, die von der Havel durchflossen werden. Neben seinen landschaftlichen Reizen, die anziehend auf Wassersportler und Wanderer wirken, wurde das Blütendorf durch das Schloss Caputh, die Ortskirche Capuths und Einsteins Sommerhaus bekannt. Über das Caputher Gemünde, eine Engstelle der Havel zwischen dem Templiner See und dem Schwielowsee, gibt es seit mehr als 150 Jahren die Fähre Caputh. Diese verbindet Geltow mit Caputh.





Gut und Schloss waren seit dem 16. Jahrhundert in kurfürstlichem Besitz. 1608 wurde ein Jagdschloss errichtet. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm überließ das Gut 1662 Philippe de la Chièze, der mit dem Schloss Caputh das einzige bis heute erhaltene Schloss aus dem Brandenburger Frühbarock im Potsdamer Gebiet errichten ließ. 1671 gingen Gut und Schloss wieder in kurfürstlichen Besitz über und wurden Kurfürstinnen(-witwen)- und Prinzessinnen-Sitz. Das Schloss wurde 1673 erweitert und erhielt 1687/1694 eine neue Innenausstattung. Am 8. Juli 1709 kamen drei Könige im Rahmen des Dreikönigstreffens in das Schloss Caputh. König Friedrich Wilhelm I. nutzte Caputh für gelegentliche Jagdaufenthalte und ließ um 1720 den Fliesensaal mit ca. 7500 holländischen Fayencefliesen im Souterrain des Hauses einrichten. Der Schlosspark aus dem 17. Jahrhundert wurde unmittelbar nach dem Eigentumsübergang an die Familie von Thümen 1820 von Peter Joseph Lenné umgestaltet. 1908 gelangte das Schloss im Erbwege an die Familie von Willich, die das Schloss bis 1945 bewohnte. Der Südwestflügel des Schlosses stammt von 1908/1909. Nach einer Zwischennutzung als Berufsschule für Fotografen und Blumenbinder in der DDR wurden Schloss und Schlosspark Caputh 1995-1999 umfassend restauriert.

   Info: wikipedia

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