Künstler

"Die schöne Helena"

Friedrich W. Spangenberg verlebt seine Kindheit und Jugend in Marburg/Lahn. Nach Abschluss seines Studiums der Pharmazie wird er 1942 zur Wehrmacht einberufen. Schon in jungen Jahren hat er an sich festgestellt, dass er schwul ist. An ein offenes Ausleben der Homosexualität war im »Dritten Reich« nicht zu denken. Und während des Weltkriegs wird sie ihm zum Verhängnis, als er 1943 in flagranti beim schwulen Sex erwischt wird. Ein Feldgericht der Wehrmacht verurteilt ihn zu 9 Monaten Gefängnis. Im Anschluss an die Haftstrafe wird er degradiert an die Ostfront geschickt, um sich dort im Kampf zu »bewähren«. Seit 1944 gilt Friedrich W. Spangenberg als vermisst.
Anhand von Dokumenten aus seiner Wehrmachtsakte wird sein Leben rekonstruiert. Fotos aus dem Familienarchiv illustrieren das kurze Leben dieses schwulen jungen Mannes.

 

Spangenberg, Klaus Dieter, 2014
ISBN-10: 3000458999
ISBN-13: 978-3000458996
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 16 Jahre

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Die Rechnung Bitte

Die Rechnung BitteEine kleine Caféhausgeschichte über das Café Spangenberg Spangenberg in der Marburger Bahn- hofstraße hat der Nachkomme Klaus Dieter Spangenberg in Buchform zusammengestellt und verlegt.

Herausgekommen ist eine vielseitige illustrierte Dokumentation, in der Arbeits- und Lebensraum von fünf Generationen Familie Spangenberg in der Nordstadt für Gäste von 1872 bis 1989 gewirkt haben. Sie vereint damit Familien- und Erwerbsgeschichte mit Gastronomie- und Stadtgeschichte und eröffnet viele Blicke zurück in ein vergangenes Marburg, als das Klinikviertel um die Ecke dem Café Spangenberg mit vielen Merkmalen eines kleinen Kaffeehauses Kundschaft, Zulauf und wirtschaftliche Existenz eröffnete. Der nicht ferne Bahnhof war ein weiterer Standortfaktor des gast-orientierten Betriebes, in dem neben Medizinern etwa auch der Theologe Prof. Rudolf Bultmann verkehrte.

Der Verfasser hat eine Vielzahl Fotografien, Inserate und schriftliche Zeugnisse, wie Briefe und Postkarten, um seine Kleine Geschichte zur Marburger Kaffeehauskultur anschaulich werden zu lassen und zu verewigen. Dabei spiegelt sich in der Chronik neben Familiärem zugleich allgemeine Geschichte, indem etwa das Gebäude im 2. Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört wurde. In Gestalt einer Ansichtskarte wird anschaulich, dass die Familie im Bereich des Schlossparks, in der Nähe des heutigen Herder-Institut für einige Jahre ein Schlosscafé mit imponierend großer Freiterasse mit 350 Sitzplätzen betrieben hat.

Geradezu selbstverständlich gehörten auch kulturelle Veranstaltungen mit Lesungen, Kunstaus-stellungen oder Jazz- und Gitarrenkonzerten zu den Angeboten, wie sich auch in Zeitungsberichten dokumentiert findet. So eröffnet die Lektüre in Wort und Bild viele kleine Einblicke in die Marburger Stadtgeschichte. 1989 war Schluss, als die Kliniken auf die Lahnberge verlegt wurden. In dem von der Familie verkauften Haus findet sich heute ein Geschäft für Herrenoberbekleidung.

Klaus Dieter Spangenberg: Die Rechnung Bitte!  Damals im Café Spangenberg - Kleine Geschichte zur Marburger Kaffeehauskultur
ISBN 978-3-00-036840-0
14,90 €

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Kunsttherapie mit Senioren

Kunsttherapie mit Senioren
Wie funktioniert Kunsttherapie mit Senioren? Welchen Nutzen hat kunsttherapeutisches Arbeiten im Praxisfeld der stationären Altenhilfe? Diese Dokumentation aus 10-jähriger kunsttherapeutischer Arbeit, innerhalb eines Seniorenzentrums zeigt, wie es gehen kann.

Selbstreflexion, Kommunikation und Alltagskompetenz von Senioren können mithilfe kunst-therapeutischer Arbeit in der stationären Altenhilfe gefördert werden.

In der Kunsttherapie mit Senioren können Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Sterben und Tod thematisiert werden. Kreativität kann im Alter wiederentdeckt und Lebensfreude geweckt werden. Anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus der Einzel- und Gruppentherapie mit Senioren eines Senioren-zentrums wird diese Arbeit vorgestellt.

Es wird gezeigt wie respektvoll und behutsam die Arbeiten von Senioren präsentiert werden können und dabei trotzdem die Würde des alten Menschen gewahrt bleibt.

Spangenberg, Klaus Dieter
Farbe Licht und Leben 2011

IBN: 978-3-86226-061-4


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Josef Block

Josef Block

"Josef Block, Maler der Berliner und Münchner Secession"

Villa Oppenheim | 2010 erschien im Centaurus Verlag Freiburg die erste Künstlermonografie zu dem deutsch-jüdischen Maler Josef Block (1863-1943). Das Buch diente u. a. auch als Grundlage für eine Kabinettausstellung im Berliner Heimatmuseum des Stadtbezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf. Eröffnet im Frühjahr 2012 in der Villa Oppenheim unweit des Charlottenburger Schlosses.
Seit der Eröffnung ist diese Ausstellung wegen des großen Interesses nun mehrmals verlängert worden.
Auch sind seit der Veröffentlichung des Buches weitere verschollene Gemälde aufgetaucht, u. a. in den USA. Ein Gemälde wurde aufwändig restauriert und ist erstmals seit über 100 Jahren wieder öffentlich zu sehen: "Die Brotsuppe" (1891) Der Tagesspiegel brachte einem Bericht dazu im Mai 2013.

Block war entscheidend an der Gründung der Münchner Künstlervereinigung "Sezession" und an der Gründung der Berliner Sezession mit Max Liebermann 1898 beteiligt.

Block malte in seiner frühen Schaffensphase unter Einfluss seines Mentors Bruno Piglhein zunächst biblische Historienbilder und machte sich später einen Namen mit seiner Genre-Malerei und als gefragter Porträtist im kaiserlichen Berlin.

Spangenberg, Klaus-Dieter
Josef Block, Malerei und Geschichte 1887-1942
ISBN: 978-3-86226-013-3

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Klaus-Dieter Spangenberg Vita

Klaus-Dieter Spangenberg Vita
Klaus Dieter Spangenberg, geboren 1964 in Marburg/Lahn, Hessen, malt und zeichnet seit der Kindheit. Als Autodidakt ist der künstlerische Prozess von der Motivfindung bis zum fertigen Werk faszinierend. Wohnen in Berlin, arbeiten in Werder waren zwei Gegensätze, die sich harmonisch in seinen Arbeiten verbanden. Die Architektur Berlins, die reizvolle Landschaft Werders waren die Motive, die bei langen Spaziergängen in seinem Skizzenbuch festgehalten wurden. Stimmungen und Momente, der verschiedensten Augenblicke, sind hier eingefangen. Kunst verändert die Lebenssichtweise, gibt die Seele frei, sich nur dem Moment hinzugeben und in dem Sujet zu versinken, die Welt ringsum für eine geraume Zeit zu vergessen.

Nach einem zweijährigen Auslandsaufenthalt in London, eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt mit zahlreichem Universitäten, Hochschulen, Theatern und Museen, erfolgte eine Ausbildung zum Kunsttherapeuten von 1994 bis 1998. Seitdem leitete er verschiedene Workshops und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil. Neben Personalausstellungen werden immer wieder Arbeiten aus der Kunsttherapie mit Senioren gezeigt, wie 2008 "Farbe, Licht und Leben" im Alten Rathaus in Werder/Havel.

Klaus Dieter Spangenberg lebt und arbeitet in Berlin-Charlottenburg.

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