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Der Alte Fritz

Der Alte Fritz
Friedrich II., auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt (* 24. Januar 1712 in Berlin; †  17. August 1786 in Potsdam), war ab 1740 König und ab 1772 König von  Preußen sowie Kurfürst von Brandenburg. Er entstammte dem Fürstenhaus Hohenzollern.

Am 24. Januar 1712 wurde Friedrich in Berlin als Sohn des Kronprinzen Friedrich Wilhelms I., des späteren Soldatenkönigs, und dessen Gemahlin Sophie Dorothea geboren. Seinen Vater kann man nicht als Menschenfreund bezeichnen. Der Soldatenkönig, in seiner Abscheu gegen alles nicht Militärische ließ dem jungen Friedrich eine harte Erziehung zukommen. So wurde der empfindsame Sprößling von seinem Vater unglaublich gedemütigt und geknebelt: Friedrich der der dem Schöngeistigem zugetan war, Musik und Bücher liebte, durfte nur heimlich seiner Neigung nachgehen. 

Sein Vater ließ es sich nicht nehmen ihn vor den Bediensteten zu verprügeln, ihn vor den Augen der Offiziere an den Haaren zu ziehen und Blutig zu schlagen.

„Ich habe zu viel Ehre im Leibe, um solche Behandlung zu ertragen, und bin entschlossen, dem auf die eine oder andere Art ein Ende zu machen" schrieb Friedrich einst an seine Mutter.

Eines Abends, als die gesamte Familie Aufstellung genommen hatte, um den König zu küssen, zögerte Fritz einen Augenblick. Der Vater schien geradezu darauf gewartet zu haben, er packte er ihn bei den Haaren, warf ihn zu Boden und zwang ihn, seine Stiefel zu küssen. „Ich traktiere Euch wie mein Kind, aber nicht wie einen Offizier!"  schrie er völlig außer sich.

Verständlich, dass Friedrich sich dieser Tyrannei durch Flucht zu entziehen suchte. Hilfe fand er in seinem Freund Hans Hermann von Katte, doch der Plan misslang. Katte wurde hingerichtet und Friedrich, eingesperrt auf der Festung Küstrin, ward gezwungen die Enthauptung seines Freundes mit anzusehen. Nur mit Mühe entging Friedrich dem Tod, sein Vater rächte sich dafür an allem was dem jungen Friedrich Lieb und Teuer war. 

Im Jahr 1733 musste er auf Befehl des Vaters Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern ehelichen.

"Man will mich mit Stockschlägen verliebt machen" klagte Kronprinz Friedrich bitter über die Pläne seines Vaters, der das Äußere der Braut mit den Worten "nicht hässlich, auch nicht schön" und ihre inneren Werte mit dem Ausdruck "gottesfürchtig" beschrieb.

1736 zieht das Paar ins Schloss Rheinsberg ein Geschenk des Vaters. Hier im Schloss verlebte Friedrich in geistvoller, kunstliebender Gesellschaft seine zufriedensten Jahre.

Am 31.5.1740 wird Friedrich II. nach dem Tod seines Vaters preußischer König. Er erfüllt zunächst die Erwartungen an einen aufgeklärten Monarchen mit zahlreichen populären Reformen und Aktivitäten.

Im Oktober 1740 stirbt Kaiser Karl VI.

Friedrich, der die Thronfolge der Kaisertochter Maria Theresia nicht anerkennt, beginnt am 16. Dezember den 1.Schlesischen Krieg und annektiert die österreichische Provinz Schlesien. Am 11.6. 1742 wird im Berliner Frieden Preußen der größte Teil Schlesiens und die Grafschaft Glatz zugesprochen.

Am 7.Juni 1744 besetzt Friedrichs Armee Ostfriesland, im August beginnt er den 2.Schlesischen Krieg, der am 24.12.1745 durch den Frieden zu Dresden, der den schlesischen Besitz erneut bestätigt, beendet wird. Bei der Rückkehr nach Berlin wird Friedrich erstmals als "Der Große" bezeichnet.

Am 1.Mai 1747 wird Schloss Sanssouci, nach Plänen des Königs von Knobelsdorff erbaut, eingeweiht.

Am 29.8.1756 beginnt Friedrich II. den 3.Schlesischen Krieg, auch der Siebenjährige genannt. Friedrich, in den Kriegen frühzeitig gealtert, erhält im Volk den Beinamen, der „Alte Fritz".

1772 erhält Preußen bei der ersten polnischen Teilung Westpreußen und andere Gebiete. Friedrich darf sich nun „ König von Preußen" nennen.

Der kinderlose König bestimmt seinen Neffen, Friedrich Wilhelm, zum Nachfolger.

Am 17.8.1786 stirbt Friedrich II. in Sanssouci. Er wird, anders als von ihm angeordnet, in der Potsdamer Garnisonkirche beigesetzt. Erst 1991 wird der Sarg auf der Terrasse in Sanssouci neben den Jagdhunden des Königs beigesetzt.

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Quelle: Gisela Heller, Potsdamer Geschichten, Wikipedia

Mädchen

MädchenMädchen                Acryl auf Leinwand   30x40

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Baum                     Acryl auf Leinwand    50x40

Blume                    Ölkreide und Acryl auf Leinwand  25x30

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Vergänglichkeit der Schönheit

Vergänglichkeit der Schönheit
Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand
Dir endlich mit der zeit umb deine brüste streichen /
Der liebliche corall der lippen wird verbleichen;
Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand /

Der ugen süsser blitz / die kräffte deiner hand /
Für welchen solches fällt / die werden zeitlich weichen /
Das haar / das itzund kan des goldes glantz erreichen /
Tilget endlich tag und jahr als ein gemeines band.

Der wohlgesetzte fuß / die lieblichen gebärden /
Die werden theils zu staub / theils nichts und nichtig werden /
Denn opfert keiner mehr der gottheit deiner pracht.

Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen /
Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen /
Dieweil es die natur aus diamant gemacht.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau


Quelle:

http://www.literaturwelt.com/werke/hofmannswaldau/schoen1.html

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Die Farbe Blau als Körperfarbe

Die Farbe Blau als KörperfarbeNichts auf der Welt ist so kraftvoll wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.                                 
                                                                                                    Victor Hugo

Blau als Körperfarbe, die Emanzipation der Farbe vom Objekt, eine Auflösung zwischen dem Ding und seiner Erscheinung.

Die Kopfbedeckung in Rot dominiert nicht, denn Blau hat im Gegensatz zu Rot eine beruhigend angenehme Wirkung.

Blau steht für Ferne, Sehnsucht und Klarheit, die Figur vereint sich in der endlosen Ausdehnung des blauen Himmels.

Stürmisch und kraftvoll steht die Figur, lässt den Betrachter freien Lauf um seinen Gefühlen bei ihrem Anblick nachzuspüren.

 

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Karsten Brätz

Karsten BrätzKarsten Brätz, geboren und aufgewachsen in Werder an der Havel, tätig als Gärtner. 

Illustrator für "Gänsewein und Löwenzahn"
Illustrator "Unser Werderaner Kochbuch"


Bild: "Werder bei Nacht"

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